OpenCampus

 

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Besonders wichtig ist uns der Open Source Gedanke, den wir erweitern und in Form eines OpenCampus Konzepts an der Universität umsetzen wollen. Dazu gehört nicht nur der Erhalt und Ausbau studentischer Freiräume, sondern auch die Öffnung von Zugangsbeschränkungen im Bildungssystem (NCs, Bildungsgebühren, begrenzte Masterplätze) und der freie Zugang zu öffentlich geförderten Lehrinhalten (Open Access). Daher möchten wir uns für eine Open Source basierte Plattform einsetzen, auf der creative commons lizenzierte wissenschaftliche Arbeiten für alle Menschen zugänglich gemacht werden können. Gesellschaftlicher Fortschritt beruht auf schon vorhandenem Wissen und wird durch Copyright und Lizenzbestimmungen in unnötiger Weise ausgebremst. Wenn wir unser Wissen teilen, können wir zusammen etwas Großes schaffen!

… als logische Konsequenz von Open Source und Open Access!

Freier Zugang zu Lehrinhalten, öffentlich finanzierten Gütern und Software sind nicht die einzigen relevanten Forderungen, die von Pirat*inn*en in und außerhalb der Partei gestellt werden. Besonders an Universitäten bekommt der Begriff Freiheit eine besondere Bedeutung:

Studentische Freiräume gilt es zu erhalten und zu fördern, denn Sie dienen nicht nur als Aufenthalts- oder Entspannungsstätten, sondern bieten auch Raum zum Austausch von Informationen und für Diskussionen aller Art, insbesondere der Selbstorganisation und Entfaltung von Studierenden und studentischen Gruppen. Wir sind für studentische Freiräume an jeder Fakultät und jedem Fachbereich! Abschaffungsmaßnahmen aus „Platzmangel“ von Seiten der Universität lehnen wir strikt ab.

STiNE als zentrale Verwaltungssoftware ist ein undurchsichtiges und immer noch technisch mangelhaftes System, bei dem kaum klar ist, wer Einblick in die Daten und Prüfungsergebnisse der Studierenden hat. Informationelle Selbstbestimmung ist auch an der Universität ein wichtiges Thema. Ein Open Source basiertes Netzwerk, welches allen Beteiligten die Möglichkeit zur Verbesserung des Systems ermöglicht und besseren Datenschutz gewährleistet würde viele Vorteile bieten. Auch technisch hat sich Open Source Software oftmals als stabiler herausgestellt. (Bsp.: Agora/Commsy als OpenSource-Plattformen, die durchaus zur Organisation von Studium und Lehre geeignet sind.)

Zulassungsbeschränkte Studiengänge schüren soziale Selektion und Konkurrenzdenken. Aufgrund immer wieder kehrender Sparmaßnahmen sind zulassungsfreie Studiengänge, kleine Studiengänge und solche, die keiner Allgemeinen Hochschulreife bedürfen, oftmals bedroht und müssen weichen. Solchen Entwicklungen wollen wir entgegenwirken und uns nicht nur für ein gesellschaftliches Umdenken und damit dem Ausbau der Kapazitäten, sondern auch für die Aufweichung und Abschaffung dieser Schranken im Bildungssystem einsetzen. Wir wollen Gleichberechtigung und Bildung für alle!

Diese und andere Forderungen reichen weit über den Raum einer einzelnen Universität hinaus, weshalb eine Beschränkung der Hochschulpolitik nach innen die Relevanz der jeweiligen Themen reduzieren und verkürzt abbilden würde. Daraus ziehen wir die Konsequenz, Hochschulpolitik nicht nur an der Uni Hamburg zu gestalten, sondern diese auch und insbesondere mithilfe offener und transparenter Mittel nach außen zu tragen, um eine breitere gesellschaftliche Dimension zu erreichen.

 

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