Dez 152012
 

Auf den Antrag der Fraktion pirat*inn*en und offene Liste hat das Studierendenparlament am 13. Dezember „Kein Mensch ist illegal: Isolation im Lager Horst beenden!„beschlossen. Der Antrag umfasst viele Vorschläge und Ideen für eine die Arbeit hin zu einem Bleiberecht für alle von der Universität aus. Als Studierende sind wir Teil einer Gesellschaft, die ausschließend und rassistisch ist. Also müssen wir uns als Studierende auch damit auseinandersetzen und auf eine andere Gesellschaft hinarbeiten:

Das Studierendenparlament (StuPa) der Universität Hamburg (uhh) verurteilt die Bedingungen im Lager Horst und spricht sich für die bedingungslose Abschaffung der Residenzpflicht aus. Das Studierendenparlament fordert einen Stopp aller Abschiebungen und die Schließung des Lagers Horst, das für eine Isolation der Geflohenen außerhalb der Stadt Hamburg sorgt. (weiterlesen)

Nehmt an der Kein Mensch ist illegal Demonstration im März in Hamburg teil. Fahrt nach Horst, besucht die dort untergebrachten Geflohenen, macht ihren dristen Alltag ein bisschen spannender und lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Lagerhaltung, Residenzpflicht und Illegalisierung ein Ende haben. Kein Mensch ist illegal!

Jun 062012
 

Jedes Jahr verhandeln die ASten (Allgemeine Studierendenausschüsse) Hamburgs mit dem HVV über die Höhe des Preis für das Semesterticket. Auch dieses Jahr soll der Preis um 2,8% steigen. Dieses Jahr wird der AStA aber nicht einfach so jede Forderung unterschreiben. Schon im letzten Jahr konnten 0,5% der damaligen Erhöhung wegverhandelt werden. Da geht mehr! Als AStA haben wir schon auf dem Hafengeburtstag mit einer Barkassenfahrt losgelegt: Leinen los: Kursänderung beim Semesterticket


Bildquelle: Screenshot – utopie-TV (http://www.youtube.com/watch?v=iT_Mm_FrabU)

Ausschussarbeit
Peter und ich (Moritz) sitzen jetzt im Adhock-Ausschuss Semestertickets des Studierendenparlaments, der sich in der letzten Woche konstituiert hat. Die Linie des AStA ist es sich in den nächsten Wochen mit allen Gruppen zu treffen, die sich die teuren Tickets beim HVV nicht länger leisten können und wollen. Dazu gehören Auszubildende, Renter*inn*en, Schüler*inn*en, Erwerbslose uva. Gemeinsam kann dann auch über die gesellschaftliche Perspektive eines fahrscheinlosen Nahverkehrs diskutiert werden, wie ihn beispielsweise HVV umsonst! für Hamburg einfordert. Das nächste Treffen des Ausschuss ist nächsten Montag um 18 Uhr – er tagt öffentlich.

fahrscheinlos statt Kontroll- und Bürokratiewahn
„Rollen ohne Kontrollen“ oder weniger Bürokratie und eine schlankere Verwaltung des Nahverkehrs – fahrscheinloser Nahverkehr bietet auch eine soziale und ökologische Alternative zur bestehenden marktwirtschaftlichen Ausrichtung des Nahverkehrs. Ohne Automaten, ohne Karten, ohne Werbung, ohne Preisverhandlungen, ohne Ticketpreisberechnung und ohne Kontrollen in der Bahn bedeutet weniger Aufwand und mehr Fahrvergnügen!

sozial und ökologisch
Die freie Mobilität für alle ist besonders aus sozialen Gründen zu befürworten. Gerade Menschen mit kleinem veganem Ledergeldbeutel können und wollen sich kein Automobil leisten, ihre Mobilität muss trotzdem gewährleistet werden. Auf einem Planet, der gerade auf den ökologischen Kollaps zusteuert, ist jedes Auto weniger auf der Straße ein Erfolg. Außerdem wird der Straßenbau in unglaublichem Maß staatlich gefördert. Auch im AStA gibt es einen unglaublichen Aufwand: Preisverhandlungen und Semesterticket Härtefond rauben Zeit, die wir gerne in andere Projekte stecken würden.

kostenlos?
Nichts ist kostenlos oder umsonst, solange wir mit Geld alles gegenrechnen. Wenn man jedoch schaut, wer in der Bundesrepublik oder auch schon in Hamburg abstaubt, von Rüstungskonzernen über Straßenbau, Banken usw. wäre es doch sinnvoll, wenn alle etwas bekommen. Also denen, die schon ErsatzKFZ in der Garage stehen haben, mit Privatjets oder Hubschrauber reisen, die Geld in Aktien stecken und an Börsen spekulieren oder mit Kriegswaffenproduktion Geld verdienen dürfen die Einnahmen reduzieren und einen gesamtgesellschaftlichen Gewinn generieren: Fahrscheinlos für alle!

Ticketpreis-Verhandlungen bis zum ersten August
Es gilt, dass wir dem HVV aber vor allem dem politischen Senat der Stadt Hamburg bis zum 1.8. zeigen, dass Studis schon genug bezahlen für Studium und Wohnraum und es auch Auszubildenden, Schüler*inn*en und Rentner*inn*en ähnlich geht! Assoziale Sozialticketpreise, teure Monatskarten und ein zu teures Semesterticket, das jedes Jahr teurer wird oder ein ökologischer und sozialer Nahverkehr für alle? Das ist die Frage, die sich dann die Bürgerschaft der Stadt Hamburg stellen muss. Gründet selbst Gruppen und macht Aktionen oder beteiligt euch bei HVV umsonst! oder den Aktionen des AStA. Die bisherige Politik bleibt ideenlos, die Lösung ist ganz einfach: fahrscheinlos!

 

Jan 252012
 

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen. Wir wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen. Auch 2012 werden wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren. Die Mordserie der in Sachsen untergetauchten Nazis zeigt einmal mehr, wie wichtig entschlossenes antifaschistisches Handeln ist. Antifaschistisches Engagement darf nicht kriminalisiert, sondern muss unterstützt werden.

Jahrelang sind Anschläge, Nazigewalt und Waffenfunde in der Naziszene bagatellisiert worden. Schluss damit! Wir geben den Nazis keinen Meter Straße preis. Wir blockieren sie in Dresden: bunt und lautstark, kreativ und entschlossen! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Wieder Nazis in Dresden blockieren!

Dresden: 13.02. und 18.02.2012
Weitere Infos: www.dresden-nazifrei.com

Infoveranstaltung an der Uni Hamburg – 31. Januar 2012 / 19h / T-Stube, Allende-Platz 1

 

Für die Veranstaltung in der T-Stube mobilisieren folgende Unterstützer*innen an der Uni:

A4 Flyer: dresden nazifrei uhh (a)dresden nazifrei uhh (b)

A5 Flyer: dresden nazifrei uniflyer (a)dresden nazifrei uniflyer (b)

reduzierte Größe für Verteiler: dresden nazifrei uhh (c)dresden nazifrei uhh (d)

Termine (Plakatstörer): Dresden Nazifrei Termin-Störer

 

Es wird wie in den letzten Jahren mehrere Busse geben, die uns am 18.02. aus Hamburg nach Dresden fahren. Busfahrkarten gibt es bei Infoveranstaltungen und  im AStA-Infocafe – dort findet ihr auch Flyer für diese Veranstaltung und zusätzliches Info- und Mobimaterial.

 

Weitere Veranstaltungen in Hamburg: