Moritz

Mrz 302012
 

Gestern haben wir uns erneut in großer Runde mit Leuten von Campus GrünRegenbogen/AL, der Geisteswissenschaftenliste und SDS* getroffen, um über eine mögliche Zusammenarbeit im AStA zu sprechen. Wir (pirat*inn*en) begrüßen den aktuellen Stand der Verhandlungen und würden uns über eine Zusammenarbeit im nächsten AStA freuen, weil wir meinen, dass genügend piratige Inhalte auf einer gemeinsamen Agenda stünden.

Momentan erarbeiten wir mögliche gemeinsame Positionen, haben jedoch den Konsens gefunden, Inhalte der Verhandlungen noch nicht zu veröffentlichen. Wir bitten dafür um Euer Verständnis. Viele Listen sind beteiligt, die Mehrheiten sind denkbar knapp, aber wir (pirat*inn*en) sind zu einer aktiven Zusammenarbeit im Studierendenparlament und im AStA bereit und werden die Ergebnisse der Verhandlungen so schnell wie möglich offen legen.

 

Übrigens ist die Einladung zur konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments bei uns eingegangen. Hiermit laden wir auch Euch zur Sitzung am Donnerstag, den 05. April 2012 um 18 Uhr im Hörsaal ESA A (Edmund-Siemers-Allee 1) ein.

Feb 162012
 

Das war nach der Wahl:

Wenn wir die Ergebnisse mit dem Vorjahr vergleichen, kommen wir in eine ähnliche Situation. Es liegt an CampusGrün und den GeiWis, auf der einen Seite ein rechterer auf der anderen ein linkerer AStA. Bei 24 Stimmen liegt im Parlament die Mehrheit – Regenbogen, SDS, pirat*inn*en, CampusGrün und GeiWi stellen 20 Parlamentarier*innen und könnten gemeinsam mit wechselnden Mehrheiten den AStA stellen. Das funktioniert an anderen Unis. Zusammensetzen und Reden ist wohl angesagt.

Inzwischen haben wir genau das getan und uns Freitag mit Regenbogen und SDS getroffen. Am Dienstag hatten wir jeweils ein Kennenlerntreffen mit den GeiWis und gestern mit CampusGrün:

Thematisch waren wir uns auf dem Treffen mit SDS und Regenbogen nah, wir sind uns einig was im letzten Jahr falsch gelaufen ist. Wir wollen das AStA und StuPa Einfluss auf den öffentlichen Diskurs in der Stadt nehmen und die Uni wieder politisieren.  Ein langer Diskussionspunkt zwischen SDS und Regenbogen war, die mögliche Tolerierung durch das BAE (Liste Links, Harte Zeiten und Fachschaftsbündnis). Eine Tolerierung ist notwendig, um einen neuen AStA in dieser Konstellation zu bilden, da 4 Stimmen zur Mehrheit im StuPa fehlen. Das BAE könnte an dieser Stelle mit 5 Stimmen aushelfen. Es wird aber auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass es auch andere Parlamentarier*innen für uns stimmen könnten. Der SDS wünscht sich eine Tolerierung durch das BAE, als verlässliche*n und solidarische*n Mitstreiter*in in der letzten Legislatur. Regenbogen befürchtet, dass das BAE mit der Tolerierung Forderungen stellen wird und so versuchen könnte Einfluss auf unsere Arbeit zu nehmen. Mein schönster Moment während dem Gespräch war der Vorschlag vom Regenbogen im nächsten Jahr einen wöchentlichen AStA Podcast zu veröffentlichen, super Idee.

Am Dienstag haben wir uns dann mit den GeiWis getroffen. Uns wurde berichtet, dass am Anfang der Legislatur die Gruppen an ihren Projekten und Ideen arbeiteten, im AStA eine Zusammenarbeit jedoch immer schwerer wurde. Die GeiWis wünschen sich eine neue Art von Zusammenarbeit, Vertrauen und Verlässlichkeit. Probleme, die wir mit dem letzten AStA hatten, waren nicht durch gute Gleichstellungspolitik der GeiWis bedingt. Wir würden uns freuen, wenn wir im nächsten Jahr gemeinsam etwas Vergleichbares wie http://webmoritz.de/ an der Uni Hamburg verwirklichen könnten und dabei auf die Kompetenzen der Fachbereiche zurückgreifen würden. Die GeiWis treffen sich wahrscheinlich noch mit den anderen Fakultätslisten, mit denen sie letzes Jahr im AStA gearbeitet haben. An sich ein sehr harmonisches Treffen.

Gestern stand dann das Treffen mit CampusGrün an. Wir waren uns bei vielen Themen einig. Auf Nachfragen der Grünen haben wir über unser Wahlprogramm gesprochen. Die CampusGrünen haben uns vom Portal http://www.campus-hamburg.de/ erzählt, die Jusos haben irgendwas damit zu tun, das sollten wir aufdecken. Die CampusGrünen wünschen sich aus ihren Erfahrungen im AStA eine Zusammenarbeit, die klar festlegt, welches Referat welche Aufgaben hat, eine Art Ziel und Leistungsvereinbarung (Operationalisierung). Dafür würden sie im Moment noch mit allen Listen sprechen, jedoch MIN und RCDS ausschließen.

In diesem Punkt sind sich übrigens alle fünf Gruppen einig. Wir wollen nicht mit dem RCDS verhandeln – es wäre schön, wenn http://www.rcds-uhh.de/ Satire wäre, aber die meinen das ernst, haben Regenbogen sogar rechtliche Schritte angedroht. Die MIN Liste baut darauf, Studierende allein mit dem Namen zu ködern oder verwendet Bilder von fremden Menschen auf ihrem Flyer und gibt diese als ihre Gruppe aus. Einer der MIN Abgeordneten ist auch schon an anderen Stellen negativ aufgefallen.

Insgesamt gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen Regenbogen, CampusGrün, SDS, GeiWi und uns – thematisch und auch in der Art und Weise der gewünschten Zusammenarbeit. Wir treffen uns daher in der nächsten Woche als Großgruppe. Wir werden dann wohl weiter über Themen, Tolerierung und ein StuPa mit wechselnden Mehrheiten sprechen. Vielleicht werden ja irgendwann Koalitionsverhandlungen draus.

Jan 282012
 

Nach Verzögerungen wegen Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahl und einer langen Wahlauszählungsnacht können wir Euch nun die Ergebnisse der Wahl zum Studierendenparlament 2012 / 2013 präsentieren.

Das StuPa konstituiert sich – wie jedes Jahr – aus 47 gewählten Vertreter*inne*n aus der Verfassten Studierendenschaft:


Studierendenparlament 2012 2013 Universität Hamburg

Ihr habt also Lars und Björn damit beauftragt im StuPa für Transparenz und Demokratie einzutreten und piratige Themen mit auf die Tagesordnung zu bringen. Gratulation den Beiden an dieser Stelle! Und Danke an die 354 Studierenden, die uns diesen Vertrauensvorschuss gegeben haben, das sind 4,5 % trotz nicht enden wollender warum-gendert-ihr-Diskussionen. Die Wahlbeteiligung stieg leider nur leicht (+ 0,11%) auf nun circa 20,22%.

Die Juso Hochschulgruppe hält ihre 7 Sitze. Gegen diese Flyerflut ist es schwer, die finanziellen Mittel der Jusos scheinen unerschöpflich. Manche sprechen gar von 100.000 (sic!) Wahlkampfflyern, das sind 2,5 Flyer für jede*n Studierende*n. Im Vergleich: Wir haben etwa 3400 Flyer verteilt. Mit Slogans wie „Gebührenbefreier“ oder „Kulturelle Vielfalt auf dem Campus“ verhöhnen die Jusos aktive Studierende im Kampf gegen Bildungsgebühren, dem Kampf um die Zukunft oder gegen rassistische und sexistische Klischeebilder im AStA-Imagefilm. Der Verantwortliche für diesen Film, Timo Hempel, glänzte auf der Auszählungsparty durch seinen mackerhaftes Auftreten und sexistische Sprüche („fickt die Grünen, bis sie schreiend am Boden liegen“)*, er hat nichts gelernt.

*Weil ich weiß, dass es Menschen gibt, die  gerne andere Menschen anzeigen, biete ich als Autor Timo an dieser Stelle Raum für eine Gegendarstellung:

Mail Timo Hempel

CampusGrün verliert im Vergleich zum letzten Jahr einen Sitz und muss mit 3% die stärksten Verluste hinnehmen. Dieses Ergebnis lässt sich mit der Beteiligung am aktuellen AStA begründen. Die Koalition aus Jusos, Grünen, Liberalen und Fachbereichslisten macht es den Grünen nicht leicht ihre Themen durch zu bekommen. Die Grünen müssen sich fürs nächste Jahr überlegen, wie es weiter gehen soll. AStA umtopfen?

Die alternativen Linken vom Regenbogen verlieren im letzten Moment einen Sitz und stellen mit fünf Abgeordneten die dritt stärkste Fraktion.

Liste Links fährt mit +1,6 % und drei Sitzen ein starkes Ergebnis ein. Heiter weiter ;) Direkt dahinter mit ebenfalls drei Sitzen und -0,9 % folgt der SDS*.

Ab jetzt folgen mehrere Fachbereichslisten:

Die GeiWis verlieren ähnlich stark wie CampusGrün 2,5 % und einen Sitz. Auch Ihnen scheint die Koalition mit den Jusos nicht besonders gut zu tun. Vielleicht nochmal mit den Grünen zusammen setzten und überlegen, wie man mehr erreichen kann und zur gleichen Zeit eine angenehmere Atmosphäre im AStA schaffen könnte.

Medizin Liste verliert 49 Stimmen. Liebe Mediziner*innen, engagiert Euch im FSR und nicht als Hochschulpolitische Liste. Ihr seid weder politisch, noch vertretet ihr die Verfasste Studierendenschaft im StuPa.

WiWi Liste verliert 188 Stimmen und einen Sitz! Einfache Erklärung: Timo Hempel macht eine Woche Personenwahlkampf im WiWi Bunker. Gelungene Zusammenarbeit sieht anders aus, oder WiWis? Viele Wähler*innen im WiWi Bunker kennen Timo wohl nicht, wenn sie wüssten…

Die MIN Liste. Neugründung. Drei Sitze. Noch eine unpolitische Fachbereichsliste… Ohne Worte.

Der RCDS, die Liste für (sic!) Studiengebühren, gewinnt leicht dazu. Ramon Weilinger, Gewinner der goldenen Klobürste und Veronika Faltermeier: „Ich finde es unseriös, dass Deutschland Jahrzehnte auf Kernkraft gesetzt hat, ohne dass alle Risiken bekannt waren und ein Endlager gefunden wurde“, ziehen wohl ins StuPa ein. Die Endlagersuche für den RCDS ist bis aufs weitere auf die nächste StuPa-Wahl verschoben.

EPB und Jura Liste, beide zwei Sitze. Die eine mit leichten Gewinnen, die andere mit leichten Verlusten.

Fachschaftsbündnis und Harte Zeiten (die richtigen Jusos) erkämpfen jeweils knapp einen Sitz.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist die Liberale Hochschulgruppe (LHG) nicht mehr ins StuPa gewählt worden. Die kleine Schwester der FDP und ihre Interpretation von Freiheit (Neonazis sollen demonstrieren dürfen, wie sie wollen) ist also nicht mehr Vertreten. Das Bedeutet wohl auch, dass die Studierenden nicht mit der Politik des hochschulpolitischen Referenten Daniel Oetzel einverstanden waren. Gegen ihn bestehen weiterhin Rücktrittsforderungen (Einladung zur 8. StuPa-Sitzung). Vielleicht sollte er nun selbst die Initiative ergreifen.

Die bisherige AStA Mehrheit im StuPa verliert also insgesamt drei Sitze im Vergleich zum Vorjahr, jetzt 27 Sitze. Durch unseren Antritt zur Wahl, sind mit Regenbogen und SDS* 10 Sitze für einen politischen AStA. Das BAE (Liste LINKS, Fachschaftsbündnis, harte zeiten) bleibt bei 5 Sitzen. MIN Liste und RCDS komplementieren das Ergebnis mit den fehlenden 5 Sitzen.

Wenn wir die Ergebnisse mit dem Vorjahr vergleichen, kommen wir in eine ähnliche Situation. Es liegt an CampusGrün und den GeiWis, auf der einen Seite ein rechterer auf der anderen ein linkerer AStA. Bei 24 Stimmen liegt im Parlament die Mehrheit – Regenbogen, SDS, pirat*inn*en, CampusGrün und GeiWi stellen 20 Palamentarier*innen und könnten gemeinsam mit wechselnden Mehrheiten den AStA stellen. Das funktioniert an anderen Unis. Zusammensetzen und Reden ist wohl angesagt.

 

Das genaue Ergebnis (die Daten sind von CampusGrün) weißt folgende Unterschiede zum Vorjahr auf:

Liste Stimmen Prozent Sitze
Liste LINKS 516 (+140) 6,5% (+1,6%) 3 (+1)
GeiWi 454 (-183) 5,7% (-2,5%) 3 (-1)
Liste LINKER 20 (neu) 0,3% (neu) 0
Jusos 1143 (+103) 14,4% (+1,0%) 7
Regenbogen 850 (-70) 10,7% (-1,2%) 5 (-1)
harte zeiten 201 (-56) 2,5% (-0,8%) 1 (-1)
CampusGrün 1089 (-208) 13,7% (-3,0%) 7 (-1)
Politisch Wählen! 10 (-11) 0,1% (-0,1%) 0
RCDS 340 (+72) 4,3% (+0,8%) 2
pirat*inn*en 354 (neu) 4,5% (neu) 2 (neu)
Unabhängig 18 (neu) 0,2% (neu) 0
JuraListe 237 (-58) 3,0% (-0,8%) 2
Team Finale! 30 (neu) 0,4% (neu) 0
hisverjus 8 (-14) 0,1% (-0,2%) 0
NHL 116 (neu) 1,5% (neu) 0
EPB 335 (+89) 4,2% (+1,0%) 2
wiwi 436 (-188) 5,5% (-2,6%) 3 (-1)
Mediziner 438 (-49) 5,5% (-0,8%) 3
SDS 495 (-61) 6,2% (-0,9%) 3
Fachschaftsbündnis 204 (+2) 2,6% 1
LHG 183 (-45) 2,3% (-0,6%) 0 (-1)
Psycho-Erzieher 25 (neu) 0,3% (neu) 0
MIN-Liste 428 (neu) 5,4% (neu) 3 (neu)

Enthaltungen: 14 (-16)

Ungültige: 22 (-10)

Gültige Stimmen: 7966 (+228)

Wahlbeteiligung: 20,22% (+ 0,11%)

Jan 252012
 

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen. Wir wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen. Auch 2012 werden wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren. Die Mordserie der in Sachsen untergetauchten Nazis zeigt einmal mehr, wie wichtig entschlossenes antifaschistisches Handeln ist. Antifaschistisches Engagement darf nicht kriminalisiert, sondern muss unterstützt werden.

Jahrelang sind Anschläge, Nazigewalt und Waffenfunde in der Naziszene bagatellisiert worden. Schluss damit! Wir geben den Nazis keinen Meter Straße preis. Wir blockieren sie in Dresden: bunt und lautstark, kreativ und entschlossen! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Wieder Nazis in Dresden blockieren!

Dresden: 13.02. und 18.02.2012
Weitere Infos: www.dresden-nazifrei.com

Infoveranstaltung an der Uni Hamburg – 31. Januar 2012 / 19h / T-Stube, Allende-Platz 1

 

Für die Veranstaltung in der T-Stube mobilisieren folgende Unterstützer*innen an der Uni:

A4 Flyer: dresden nazifrei uhh (a)dresden nazifrei uhh (b)

A5 Flyer: dresden nazifrei uniflyer (a)dresden nazifrei uniflyer (b)

reduzierte Größe für Verteiler: dresden nazifrei uhh (c)dresden nazifrei uhh (d)

Termine (Plakatstörer): Dresden Nazifrei Termin-Störer

 

Es wird wie in den letzten Jahren mehrere Busse geben, die uns am 18.02. aus Hamburg nach Dresden fahren. Busfahrkarten gibt es bei Infoveranstaltungen und  im AStA-Infocafe – dort findet ihr auch Flyer für diese Veranstaltung und zusätzliches Info- und Mobimaterial.

 

Weitere Veranstaltungen in Hamburg:

Jan 172012
 

Wir verteilen in den nächsten drei Tagen noch einmal neue Flyer auf dem Campus, die 2500 Faltflyer sind komplett verteilt!

Bis zum Freitag, den 20.01.12, hast Du noch die Gelegenheit das Studierendenparlament (StuPa) zu wählen. Aus diesem geht mit einer Mehrheit der AStA hervor, der jährlich etwa 800.000 € zur Verfügung hat Studierende zu unterstützen und sich (im besten Fall mit ihnen) für ihre Interessen einzusetzen. Setz Du dich mit uns für einen transparenten, basisdemokratischen AStA ein!

Deshalb: pirat*inn*en und offene liste, Liste 10 wählen!

Die Wahlbeteiligung (errechnet aus den aktuellen Zahlen für Briefwahl und Urnenwahl: Montag, Dienstag) liegt im Moment bei ca. 18 %.

Jan 152012
 

StuPa Sitzungen offline

Bis heute sind die vergangenen Sitzungen des Studierendenparlaments nicht online verfügbar. Eigentlich sollten sie auf der Seite des Präsidiums verfügbar sein, doch seit dem 17.06.2010 wurde keine weitere Sitzung hochgeladen.

Mehrfach haben wir das Präsidium gefragt, wann endlich alles online ist! Schuld sei das Rechenzentrum und man kümmere sich nächste Woche persönlich. Es geht sogar jemand im Rechenzentrum vorbei. Bei der letzten Anfrage gab es noch zu wenig Speicherplatz im Internet…

______________

Urnenschichten

Wir loben ausdrücklich die Möglichkeit sich online für Urnenschichten in der nächsten Wochen eintragen zu können. Aber Online und Offline muss auch synchronisiert werden, sonst ist niemandem geholfen.

______________

Antragsheft und PDFs

Das Präsidium des Parlaments hat Probleme damit, Inhalte aus PDF Dokumenten zu kopieren. Ziel ist eine Erleichterung in der Erstellung der Antragshefte für Sitzungen.

Tipp: Holte Euch einfach die Adobe Acrobat 10 Lizenz, welche die Uni bereits bezahlt hat. Mit Open Source PDF auslesen ist schwer, aber warum verschicken die Fraktionen überhaupt kopiergeschützte PDF?

_____________

InDesign?

Der AStA bekommt eine Schulung in InDesign, warum teure Schulung für teuere Software?

Es gebe keine OpenSource Programme die ausreichend funktionieren, Lizenzen sind bereits erworben und Schulungsperson ist auf den AStA zugekommen. Wie wäre es mit Scribus?

______________

CampusOpenAir Verträge

CampusOpenAir Verträge sind online. Der AStA soll einige Fragen beantworten: Lährmbelästigung, wer verdient daran, …

Nicht alle Fragen beantwortet! Es wird im Vorfeld auf das OpenAir hingewiesen, das beuge Lärmbelästigung vor??? Fragen zum Vertrag werden erst in den nächsten Sitzungen beantwortet. Das Präsidium benennt online die Anträge inzwischen mit Titel statt Zahlen, super! Aber der Antrag COA-Vertrag [V8] ist nicht online.

______________

Frauen VV = Nazis VV???

Daniel Oetzel gibt eine persönliche Erklärung ab, die es in sich hat. Aufforderungen zum Rücktritt werden laut.

______________

DresdenNazifrei

Antrag kommt mit leichten Änderungen durch, Risiko übernimmt der AStA, aber gibt kein Geld für die Busse dazu…

Jan 072012
 

Sehr geehrte Vertreter*innen der Presse,

vom 16. bis 20. Januar steht wieder die Urnenwahl für das Studierendenparlament (StuPa) an. Es geht um die politische Interessenvertretung aller Studierenden der Uni Hamburg. Mit insgesamt 39.000 Studierenden ist von dieser Wahl ein nicht zu vernachlässigender Teil der Hamburger*innen betroffen.

Im Anhang finden Sie unsere Pressemitteilung zum Thema. Wir würden uns über Reaktionen und Berücksichtigung in Ihrer Berichterstattung sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
pirat*inn*en und andere Aktive an der Uni Hamburg

Jan 072012
 

Wahlplakat Uni Hamburg pirat*inn*en und offene liste Richtung Dammtor

Von Montag 16. Januar bis Freitag 20. Januar 2012 findet an der Universität Hamburg die Urnenwahl für die Legislatur 2012/13 zum Studierendenparlament statt. Der Campus ist im Moment bunt mit verschiedenen Plakaten bestückt, da möchten wir nicht fehlen. Insgesamt haben wir 60 Plakatträger und 500 Plakate im Einsatz, einige davon werden wir in den nächsten Tag zu denen hängen, die bereits auf dem Campus verteilt sind.

Das gute alte Wahlplakat – dieses hängt übrigens Richtung Bahnhof Dammtor. Die DIN A2 Plakate sind PEFC-zertifziert und der Druck ist „klimaneutral“ (CO2-Ausgleichszahlung €0,62). Bei der Finanzierung hat uns unsere bisherig einzige Spende geholfen, noch einmal Danke an dieser Stelle.

Plakatieren ist Handarbeit! Wie können wir die Wahlbeteiligung an der StuPa-Wahl erhöhen? Am besten indem wir verschiedene Methoden einsetzten, um auf die Wahlwoche aufmerksam zu machen. Wir haben uns dazu entschieden einen Plakatrohling zu verwenden, um viele Themen und ansprechen zu können. So sparen wir uns Druckkosten und ihr euch einen monotonen Gang über den Campus mit ständig gleichen Wahlplakaten. Natürlich ist das auch ein bisschen aufwändiger:

Wahlplakat Uni Hamburg pirat*inn*en und offene liste Richtung HWP Keller IIWahlplakat Uni Hamburg pirat*inn*en und offene liste Richtung HWP Keller

Ob beim Malen von Transparenten oder zum Plakatieren, Freiräume wie der HWP-Keller sind wichtig!
Wir sind für studentische Freiräume an jeder Fakultät und jedem Fachbereich! Abschaffungsmaßnahmen aus “Platzmangel” von Seiten der Universität lehnen wir strikt ab.
Wahlplakat Uni Hamburg pirat*inn*en und offene liste Pferdestall Foyer Wahlplakat Uni Hamburg pirat*inn*en und offene liste Hauptcampus nahe HWP

 

 

 

 

 

Im Foyer und auf dem Hauptcampus – innen und außen und bald noch öfter zu finden.
Wahlplakat Uni Hamburg pirat*inn*en und offene liste Informatik Campus Wahlplakat Uni Hamburg pirat*inn*en und offene liste Informatik Campus

Auch an den Außenbereichen, hier der Informatik, heißt es: Klarmachen zum Ändern – Uni demokratisieren! Mit unserem OpenCampus Konzept möchten wir uns für Open Access und Open Source stark machen.

Das gesamte Wahlprogramm bieten wir die Tage auch im Audioformat an – schaut nochmal hier vorbei und hört es Euch an!

Wahlplakat Uni Hamburg pirat*inn*en und offene liste Blick auf den AStA Wahlplakat Uni Hamburg pirat*inn*en und offene liste Blick auf den Pferdestall

Dez 172011
 

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie die Juso Hochschulgruppe, LHG, Campus Grün oder die anderen Listen ihren Wahlkampf und ihre politische Arbeit finanzieren?

Wir schon, denn riesige A0 Plakate sind richtig teuer – Postkarten und Personenwahlkampf in großer Auflage auch nicht billig. Campus Grün druckt immerhin Inhalte in ihre Wahlzeitung, aber ist die vom grünen Bundesverband, von der GAL oder von Privatpersonen finanziert?

Wir legen ab heute unsere Ausgaben und Einnahmen offen, damit ihr nachvollziehen könnt, woher das Geld kommt! Bisher haben wir es so gehandhabt, dass wir das Geld aus der Gruppe vorgestreckt haben und jetzt versuchen, es wieder rein zu bekommen. Aber seht selbst: StuPa-Wahl-Finanzierung!