Moritz

Jan 172013
 

Die Jusos sprechen im Moment davon, dass der aktuelle AStA intransparent arbeitet. Der RCDS erzählt, dass Geld verschleudert wird…

Wenn man sich jedoch mal in den alten Ordnern des AStA umschaut, finden sich lustige Dinge:

  • 2006: Neue U-Bahn Haltestelle – Dem AStA gehe es auch um die Prüfung inovativer Finanzierungsmöglichkeiten bspw. Ansliedung von Discountern im Haltestellenbereich.
  • 2006: Wer arbeitet im AStA – neues AStA Organigramm mit Personalaufstellung wird an Senator Dräger gesendet
  • 2006: Neuer AStA Look – 2951,- € für die neue grünblaue Fensterbeschriftung rund um den AStA
  • 2007: Gespräche mit Senator Dräger (hat Studiengebühren eingeführt) – Sehr geehrter Senator, vor einigen Jahren noch häten wir unserer Universität kein zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt. Die Aussicht, dass diese Gelder konsequent zur Schaffung von Exzellenz eingesetz werden, waren zu gerin. Heute ist die Situation anders. Wir wollen exzellent sein! Wir sind bereit exzelltent zu sein! Wir können exzellent sein! […] Wir verlangen viel, aber wir verdienen auch viel. Talente brauchen vor allem Möglichkeiten. Eine Talentstadt sollte Möglichkeiten schaffen. Wir freuen uns auf das Gespräch.
  • 2007: Brief an Raketen Moni – zunächst möchten wir ihnen mitteilen, das wir mit ihrer bisherigen Arbeit sehr zufrieden sind. Wir sind überzeugt, dass Sie auf einem guten Weg sind und sich unmissverständlich für die Universität und ihre Studierenden einsetzen.
  • 2008: Verträge mit der Ponybar – Finanzierung von Bands für die Ponybar durch Studiengebühren?
  • 2009: Unterstützung von fragwürdigen Partys – Das Problem des exzessiven Alkoholkonsums sowie seine Ursachen und Folgen nehmen wir sehr ernst. So bieten wir unter anderem psychologische Beratung an.

Klar, das ist alles alter Kram. Doch das waren nur drei Ordner. Wäre interessant zu wissen, wieviel Mist hier in den Jahren vor uns noch passiert ist! Um diese wirkliche Verschwendung studentischer Gelder und das Anbiedern an Leute wie Dräger oder Raketen Moni für die Zukunft zu verhindern: Piraten* – Liste 7 wählen!

Jan 122013
 

Als Teil der demokratischen gewählten Interessenvertretung der Studierenden an der Universität Hamburg ist es uns wichtig, dass nicht nur wir demokratisch und transparent arbeiten, sondern auch die Wahlen an unserer Uni diesen Prinzipien folgen.

Zur aktuellen Wahl zum Studierendenparlament sind wir jedoch mit einigen Fragen konfrontiert, um deren Antwort wir das Präsidium des Parlaments in einer aktuellen Anfrage bitten:

  • Wurden die Briefwahlunterlagen zu spät versendet?
  • Warum sollen 220 Briefe ohne Poststempel ausgewertet werden, von denen bisher niemand glaubhaft bestätigen kann, dass sie bereits zum 31. Dezember (Einsendeschluss) bei der Post eingegangen sind?
  • Warum spricht das Präsidium von etwa 400 zu spät eingegangen Stimmen, wenn es um circa 470 bis 670 Stimmen handelt?
  • Woher kommen die 60 Stimmen, die am Fachbereich Jura aufgetaucht sind?
    Umgehend beantwortet: Das Präsidium: Diese Stimmen werden nicht mit ausgezählt!
  • Wurden Unterlagen im Studierendenwohnheim in Lokstedt entwedet?
  • Ist es glücklich, dass eine einzige Person (die nebenbei auf der Juso Liste kandidiert) gleichzeitig zuständig für zwei große Urnen (WiWi und Jura) ist?

Abschließend verlangen wir eine genaue und präzise Aufstellung darüber, welche Unterlagen bisher in welcher Anzahl wo und in welchem Zeitraum eingegangen und gelagert wurden. Weitere Informationen erhaltet ihr, wenn ihr wollt, aus der kompletten Anfrage an das Präsidium zur Briefwahl. Für die Zukunft müssen wir uns alle fragen, ob die Briefwahlunterlagen beim nächsten Mal erst auf Antrag versendet werden sollten.

Auf weitere Anfragen zu nicht vorhandenen Protokollen, den unveröffentlichten Videoaufnahmen und der Übersichtlichkeit der Homepage des Präsidiums verzichten wir in der eh schon von Stress erfüllten Wahlwoche. Wir werden sie jedoch in der nächsten StuPa-Sitzung stellen.

Schon im letzten Jahr haben wir einen ständigen StuPa-Auschuss für mediale Transparenz und mediale Beteiligung gefordert. Wir sehen uns in dieser Forderung gestärkt. Wählt Liste 7 – mit genügend Sitzen im Parlament verpassen wir dem Präsidium unter unserer Beteiligung ein Update:

  • Videoaufnahmen hochladen!
  • Livestream aus dem Parlament!
  • Geordneteren Ablauf von StuPa Sitzung!
  • Barrierefreie Sitzungsräume!
  • Sinnvoller Einsatz von Technik während der Sitzung!
  • Vollständige Protokolle!
  • Übersichtliche Homepage!
  • Informationen über die Arbeit der Ausschüsse!
  • Bessere Organisierung von Vollversammlungen!
Jan 122013
 

Alt bewährt und recycelt verwenden wir Wahlplakate aus dem letzten Jahr. Im Gegensatz zu den anderen Listen, die ihre alten Wahlplakate einfach entsorgen, haben wir keine Parteigelder zur Verfügung. Diese Unabhängigkeit ist uns wichtig.

Außerdem stellen wir euch gerne eine Übersicht über die Finanzierung unseres Wahlkampfs zur Verfügung. Die Anderen sprechen zwar auch von Transparenz, nach der Offenlegung der Finanzierung ihres Wahlkampfs könnt ihr jedoch lange suchen.

fertiges Wahlplakat

Wir haben unsere Liebe zur Street Art wieder entdeckt!

Jan 092013
 

Wir haben gerade 5.ooo Flyer bestellt und werden sie in den nächsten Tagen an der Uni verteilen.

Auf der Vorderseite findet ihr unsere Darstellung aus der Briefwahlbroschüre. Auf der Rückseite kündigen wir an, was unser neustes Update für den AStA der Uni Hamburg sein wird: Eine AStA-App, die euch den online Besuch des AStA mit dem Smartphone erleichtern soll. Kompakt und übersichtlich wird sie euch den Zugriff auf Information, Termine und Angebote des AStA ermöglichen.

Wählt nächste Woche Liste 7 – Piraten* und offene Liste an der Urne eures Vertrauens!

Piraten* und offene Liste Uni Hamburg Piraten* und offene Liste Uni Hamburg

Dez 152012
 

Auf den Antrag der Fraktion pirat*inn*en und offene Liste hat das Studierendenparlament am 13. Dezember „Kein Mensch ist illegal: Isolation im Lager Horst beenden!„beschlossen. Der Antrag umfasst viele Vorschläge und Ideen für eine die Arbeit hin zu einem Bleiberecht für alle von der Universität aus. Als Studierende sind wir Teil einer Gesellschaft, die ausschließend und rassistisch ist. Also müssen wir uns als Studierende auch damit auseinandersetzen und auf eine andere Gesellschaft hinarbeiten:

Das Studierendenparlament (StuPa) der Universität Hamburg (uhh) verurteilt die Bedingungen im Lager Horst und spricht sich für die bedingungslose Abschaffung der Residenzpflicht aus. Das Studierendenparlament fordert einen Stopp aller Abschiebungen und die Schließung des Lagers Horst, das für eine Isolation der Geflohenen außerhalb der Stadt Hamburg sorgt. (weiterlesen)

Nehmt an der Kein Mensch ist illegal Demonstration im März in Hamburg teil. Fahrt nach Horst, besucht die dort untergebrachten Geflohenen, macht ihren dristen Alltag ein bisschen spannender und lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Lagerhaltung, Residenzpflicht und Illegalisierung ein Ende haben. Kein Mensch ist illegal!

Jun 062012
 

Jedes Jahr verhandeln die ASten (Allgemeine Studierendenausschüsse) Hamburgs mit dem HVV über die Höhe des Preis für das Semesterticket. Auch dieses Jahr soll der Preis um 2,8% steigen. Dieses Jahr wird der AStA aber nicht einfach so jede Forderung unterschreiben. Schon im letzten Jahr konnten 0,5% der damaligen Erhöhung wegverhandelt werden. Da geht mehr! Als AStA haben wir schon auf dem Hafengeburtstag mit einer Barkassenfahrt losgelegt: Leinen los: Kursänderung beim Semesterticket


Bildquelle: Screenshot – utopie-TV (http://www.youtube.com/watch?v=iT_Mm_FrabU)

Ausschussarbeit
Peter und ich (Moritz) sitzen jetzt im Adhock-Ausschuss Semestertickets des Studierendenparlaments, der sich in der letzten Woche konstituiert hat. Die Linie des AStA ist es sich in den nächsten Wochen mit allen Gruppen zu treffen, die sich die teuren Tickets beim HVV nicht länger leisten können und wollen. Dazu gehören Auszubildende, Renter*inn*en, Schüler*inn*en, Erwerbslose uva. Gemeinsam kann dann auch über die gesellschaftliche Perspektive eines fahrscheinlosen Nahverkehrs diskutiert werden, wie ihn beispielsweise HVV umsonst! für Hamburg einfordert. Das nächste Treffen des Ausschuss ist nächsten Montag um 18 Uhr – er tagt öffentlich.

fahrscheinlos statt Kontroll- und Bürokratiewahn
„Rollen ohne Kontrollen“ oder weniger Bürokratie und eine schlankere Verwaltung des Nahverkehrs – fahrscheinloser Nahverkehr bietet auch eine soziale und ökologische Alternative zur bestehenden marktwirtschaftlichen Ausrichtung des Nahverkehrs. Ohne Automaten, ohne Karten, ohne Werbung, ohne Preisverhandlungen, ohne Ticketpreisberechnung und ohne Kontrollen in der Bahn bedeutet weniger Aufwand und mehr Fahrvergnügen!

sozial und ökologisch
Die freie Mobilität für alle ist besonders aus sozialen Gründen zu befürworten. Gerade Menschen mit kleinem veganem Ledergeldbeutel können und wollen sich kein Automobil leisten, ihre Mobilität muss trotzdem gewährleistet werden. Auf einem Planet, der gerade auf den ökologischen Kollaps zusteuert, ist jedes Auto weniger auf der Straße ein Erfolg. Außerdem wird der Straßenbau in unglaublichem Maß staatlich gefördert. Auch im AStA gibt es einen unglaublichen Aufwand: Preisverhandlungen und Semesterticket Härtefond rauben Zeit, die wir gerne in andere Projekte stecken würden.

kostenlos?
Nichts ist kostenlos oder umsonst, solange wir mit Geld alles gegenrechnen. Wenn man jedoch schaut, wer in der Bundesrepublik oder auch schon in Hamburg abstaubt, von Rüstungskonzernen über Straßenbau, Banken usw. wäre es doch sinnvoll, wenn alle etwas bekommen. Also denen, die schon ErsatzKFZ in der Garage stehen haben, mit Privatjets oder Hubschrauber reisen, die Geld in Aktien stecken und an Börsen spekulieren oder mit Kriegswaffenproduktion Geld verdienen dürfen die Einnahmen reduzieren und einen gesamtgesellschaftlichen Gewinn generieren: Fahrscheinlos für alle!

Ticketpreis-Verhandlungen bis zum ersten August
Es gilt, dass wir dem HVV aber vor allem dem politischen Senat der Stadt Hamburg bis zum 1.8. zeigen, dass Studis schon genug bezahlen für Studium und Wohnraum und es auch Auszubildenden, Schüler*inn*en und Rentner*inn*en ähnlich geht! Assoziale Sozialticketpreise, teure Monatskarten und ein zu teures Semesterticket, das jedes Jahr teurer wird oder ein ökologischer und sozialer Nahverkehr für alle? Das ist die Frage, die sich dann die Bürgerschaft der Stadt Hamburg stellen muss. Gründet selbst Gruppen und macht Aktionen oder beteiligt euch bei HVV umsonst! oder den Aktionen des AStA. Die bisherige Politik bleibt ideenlos, die Lösung ist ganz einfach: fahrscheinlos!

 

Apr 272012
 

Wir haben es geschafft! Nach einer über 13 Stunden langen Sitzung des Studierendenparlaments wurde ein neuer AStA gewählt. Das bedeutet auch: Kein AStA mehr mit der Beteiligung der Juso Hochschulgruppe. Die Oppositionslisten zogen die Sitzung erst durch aneinandergereihte Fraktionspausen in die Länge, um sich dann über die späte Uhrzeit zu beschweren.

Knapp 65% der abgegebenen Stimmen entfielen auf die Koalition der Listen Campus-Grün, Regenbogen/AL, SDS*, Geisteswissenschaften Liste und pirat*inn*en und offene liste. Tolleriert wurden wir vom BAE.“ (Teil der PM des neuen AStA)

Für uns sitze ich (Moritz) ab jetzt im Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz und verwirkliche piratige Themen in der AStA Arbeit. Für Anregungen, Tipps und Infos zur Öffentlichkeitsarbeit und für mehr Transparenz bin ich auch auf Euch angewiesen – meldet Euch!

Der Koalitionsvertrag für einen politischen AStA steht nun zum Download bereit. Wir haben Euch während den Koalitionsverhandlungen, so weit uns das möglich war auf dem neuesten Stand gehalten. Dieser Vertrag ist in sehr vielen Plena in gemeinsamer Arbeit der neuen AStA Koalition entstanden. Im Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz werden wir diesen Vertrag in den nächsten Tagen vertonen und auf der Website zum Anhören bereitstellen.

Die Verhandlungen waren für die Beteiligten eine körperlich anstrengende Zeit mit wenig Schlaf, ungeregeltem Essverhalten und nächtlichen Plena neben dem fachlichen Studium… Um so mehr freuen wir uns jetzt am politischen AStA der Universität Hamburg mitzuarbeiten.