Mai 102012
 

Nazi-Aufmarsch stoppen! Für internationale Solidarität statt völkischem Wahn!

Aufruf des Studierendenparlaments

Samstag, den 2. Juni 2012
Blockieren, wo die Nazis marschieren wollen
Demonstrationsbeginn 9:30 Uhr Gerhard-Hauptmann-Platz (Mönckebergstraße)

„Die Roheit kommt nicht von der Roheit, sondern von den Geschäften, die ohne sie nicht  
mehr gemacht werden können.“
Bertolt Brecht, „Rede auf dem I. Internationalen Schriftstellerkongreß zur Verteidigung der Kultur“, Paris 1935.

Die Zuspitzung sozialer Widersprüche in der globalen Krise und die Beantwortungsversuche
der Herrschenden durch fortgesetzte marktradikale Brutalisierung rufen auch verstärkt
faschistische und rechtspopulistische Kräfte auf den Plan.

Das Studierendenparlament begrüßt, daß ein breites Bündnis humanistisch orientierter
Gruppen sich am 2. Juni 2012 der bundesweiten Zentralveranstaltung der neofaschistischen
Szene in Hamburg entgegen stellen will und wird. Es ist erforderlich, solidarisch und
aufklärend für die Zivilisierung der Gesellschaft engagiert zu sein.

Für die Überwindung rassistischer, völkischer und sozial diskriminierender Propaganda und
Praxis müssen alle progressiven Kräfte für substantielle gesellschaftliche Verbesserungen
kämpfen und Frieden sowie Grund- und Menschenrechte gegen alle Angriffe verteidigen.

In diesem Bewußtsein für die aufklärerische Verantwortung von Bildung und Wissenschaft
und darin der studentischen Interessenvertretung rufen wir alle Studierenden dazu auf, sich an
den antifaschistischen Demonstrationen und Blockaden des 2. Juni zu beteiligen!

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