Nov 182011
 

Wir sind pirat*inn*en und andere politisch Aktive an der Uni Hamburg.

Wir haben uns im Wintersemester 2011/12 zusammengefunden, um an der Universität – vor allem in der Studierendenschaft – die Art der Politik und Kommunikation demokratischer und transparenter zu gestalten, als dies bisher der Fall war. Wir kandidieren auch 2013 wieder für das Studierendenparlament (StuPa), damit wir dieses Vorhaben weiter umsetzen können und Ihr Euch besser einbringen könnt.

Zwei Pirat*inn*en wurden (2012) ins StuPa gewählt – wir wollen dazu beitragen, dass der AStA zu dem wird, was er eigentlich sein sollte: Die politische Interessenvertretung aller Studierender an der Universität Hamburg – kein undurchschaubares Geklüngel im Hinterzimmer.

Zurzeit arbeiten wir im AStA aktiv mit und gestalten das Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz und das Referat für Politische Bildung, Kultur und Kritische Wissenschaften. Unseren Koalitionsvertrag findet ihr hier zum Download.

[Für aktuelle Artikel einfach weiter runter scrollen –  dieser Beitrag ist als kurze Begrüßung ganz oben fixiert.]

Jan 182013
 

Jetzt ist es wieder so weit: Nach einem bewegtem Wahlk[r]ampf werden die Stimmen der Stupa-Wahl wieder in der “Schweinemensa” (Die Mensa im Haus des Studierendenwerks gegenüber vom WiWi-Bunker) ausgezählt. Alle Studis können gerne mitmachen, damit es schneller geht – als kleines Dankeschön gibt es für alle Helfenden auch gratis Getränke (auch Bier! ;) ) und Essen.

Außerdem werden vorort die ersten Zwischenergebnisse per Beamer visuell dargestellt – Urne für Urne. Ich finde es immer ganz interessant zu sehen, wie die Fachbereiche so wählen.

Kommt vorbei und helft mit, damit es nicht bis all zu spät in die Nacht dauert! Ab 19:30 Uhr in der Schweinemensa!

Wir werden natürlich die Ergebnisse hier veröffentlichen und kommentieren – ein Flyer ist auch angedacht, wenn das StuPa-Präsidium das nicht übernimmt.

Jan 172013
 

Die Jusos sprechen im Moment davon, dass der aktuelle AStA intransparent arbeitet. Der RCDS erzählt, dass Geld verschleudert wird…

Wenn man sich jedoch mal in den alten Ordnern des AStA umschaut, finden sich lustige Dinge:

  • 2006: Neue U-Bahn Haltestelle – Dem AStA gehe es auch um die Prüfung inovativer Finanzierungsmöglichkeiten bspw. Ansliedung von Discountern im Haltestellenbereich.
  • 2006: Wer arbeitet im AStA – neues AStA Organigramm mit Personalaufstellung wird an Senator Dräger gesendet
  • 2006: Neuer AStA Look – 2951,- € für die neue grünblaue Fensterbeschriftung rund um den AStA
  • 2007: Gespräche mit Senator Dräger (hat Studiengebühren eingeführt) – Sehr geehrter Senator, vor einigen Jahren noch häten wir unserer Universität kein zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt. Die Aussicht, dass diese Gelder konsequent zur Schaffung von Exzellenz eingesetz werden, waren zu gerin. Heute ist die Situation anders. Wir wollen exzellent sein! Wir sind bereit exzelltent zu sein! Wir können exzellent sein! […] Wir verlangen viel, aber wir verdienen auch viel. Talente brauchen vor allem Möglichkeiten. Eine Talentstadt sollte Möglichkeiten schaffen. Wir freuen uns auf das Gespräch.
  • 2007: Brief an Raketen Moni – zunächst möchten wir ihnen mitteilen, das wir mit ihrer bisherigen Arbeit sehr zufrieden sind. Wir sind überzeugt, dass Sie auf einem guten Weg sind und sich unmissverständlich für die Universität und ihre Studierenden einsetzen.
  • 2008: Verträge mit der Ponybar – Finanzierung von Bands für die Ponybar durch Studiengebühren?
  • 2009: Unterstützung von fragwürdigen Partys – Das Problem des exzessiven Alkoholkonsums sowie seine Ursachen und Folgen nehmen wir sehr ernst. So bieten wir unter anderem psychologische Beratung an.

Klar, das ist alles alter Kram. Doch das waren nur drei Ordner. Wäre interessant zu wissen, wieviel Mist hier in den Jahren vor uns noch passiert ist! Um diese wirkliche Verschwendung studentischer Gelder und das Anbiedern an Leute wie Dräger oder Raketen Moni für die Zukunft zu verhindern: Piraten* – Liste 7 wählen!

Jan 152013
 

Außer der StuPa-Wahl findet auch die Wahl zum Akademischen Senat statt! Bei der Wahl zum akademischen Senat kandidieren wir auf Liste 4 – BAE…

Habt Ihr schon Eure eigene Stimme zur Wahl des Akademischen Senats für das BAE! abgegeben? Jetzt wäre Aufschieben unangebracht. Bis morgen um 14 Uhr müssen die Stimmzettel/Wahlbriefe im Wahlamt, Mit­tel­weg 177, 20148 Ham­burg eingegangen sein. Falls Ihr Eure Wahlunterlagen nicht mehr finden könnt, gibt es die Möglichkeit, dort direkt zu wählen!

Jan 122013
 

Als Teil der demokratischen gewählten Interessenvertretung der Studierenden an der Universität Hamburg ist es uns wichtig, dass nicht nur wir demokratisch und transparent arbeiten, sondern auch die Wahlen an unserer Uni diesen Prinzipien folgen.

Zur aktuellen Wahl zum Studierendenparlament sind wir jedoch mit einigen Fragen konfrontiert, um deren Antwort wir das Präsidium des Parlaments in einer aktuellen Anfrage bitten:

  • Wurden die Briefwahlunterlagen zu spät versendet?
  • Warum sollen 220 Briefe ohne Poststempel ausgewertet werden, von denen bisher niemand glaubhaft bestätigen kann, dass sie bereits zum 31. Dezember (Einsendeschluss) bei der Post eingegangen sind?
  • Warum spricht das Präsidium von etwa 400 zu spät eingegangen Stimmen, wenn es um circa 470 bis 670 Stimmen handelt?
  • Woher kommen die 60 Stimmen, die am Fachbereich Jura aufgetaucht sind?
    Umgehend beantwortet: Das Präsidium: Diese Stimmen werden nicht mit ausgezählt!
  • Wurden Unterlagen im Studierendenwohnheim in Lokstedt entwedet?
  • Ist es glücklich, dass eine einzige Person (die nebenbei auf der Juso Liste kandidiert) gleichzeitig zuständig für zwei große Urnen (WiWi und Jura) ist?

Abschließend verlangen wir eine genaue und präzise Aufstellung darüber, welche Unterlagen bisher in welcher Anzahl wo und in welchem Zeitraum eingegangen und gelagert wurden. Weitere Informationen erhaltet ihr, wenn ihr wollt, aus der kompletten Anfrage an das Präsidium zur Briefwahl. Für die Zukunft müssen wir uns alle fragen, ob die Briefwahlunterlagen beim nächsten Mal erst auf Antrag versendet werden sollten.

Auf weitere Anfragen zu nicht vorhandenen Protokollen, den unveröffentlichten Videoaufnahmen und der Übersichtlichkeit der Homepage des Präsidiums verzichten wir in der eh schon von Stress erfüllten Wahlwoche. Wir werden sie jedoch in der nächsten StuPa-Sitzung stellen.

Schon im letzten Jahr haben wir einen ständigen StuPa-Auschuss für mediale Transparenz und mediale Beteiligung gefordert. Wir sehen uns in dieser Forderung gestärkt. Wählt Liste 7 – mit genügend Sitzen im Parlament verpassen wir dem Präsidium unter unserer Beteiligung ein Update:

  • Videoaufnahmen hochladen!
  • Livestream aus dem Parlament!
  • Geordneteren Ablauf von StuPa Sitzung!
  • Barrierefreie Sitzungsräume!
  • Sinnvoller Einsatz von Technik während der Sitzung!
  • Vollständige Protokolle!
  • Übersichtliche Homepage!
  • Informationen über die Arbeit der Ausschüsse!
  • Bessere Organisierung von Vollversammlungen!
Jan 122013
 

Alt bewährt und recycelt verwenden wir Wahlplakate aus dem letzten Jahr. Im Gegensatz zu den anderen Listen, die ihre alten Wahlplakate einfach entsorgen, haben wir keine Parteigelder zur Verfügung. Diese Unabhängigkeit ist uns wichtig.

Außerdem stellen wir euch gerne eine Übersicht über die Finanzierung unseres Wahlkampfs zur Verfügung. Die Anderen sprechen zwar auch von Transparenz, nach der Offenlegung der Finanzierung ihres Wahlkampfs könnt ihr jedoch lange suchen.

fertiges Wahlplakat

Wir haben unsere Liebe zur Street Art wieder entdeckt!

Jan 092013
 

Wir haben gerade 5.ooo Flyer bestellt und werden sie in den nächsten Tagen an der Uni verteilen.

Auf der Vorderseite findet ihr unsere Darstellung aus der Briefwahlbroschüre. Auf der Rückseite kündigen wir an, was unser neustes Update für den AStA der Uni Hamburg sein wird: Eine AStA-App, die euch den online Besuch des AStA mit dem Smartphone erleichtern soll. Kompakt und übersichtlich wird sie euch den Zugriff auf Information, Termine und Angebote des AStA ermöglichen.

Wählt nächste Woche Liste 7 – Piraten* und offene Liste an der Urne eures Vertrauens!

Piraten* und offene Liste Uni Hamburg Piraten* und offene Liste Uni Hamburg

Jan 082013
 

Vom 14. Januar bis zum 18. Januar findet wieder einmal die Wahl zum Studierendenparlament (StuPa) statt. Dieses beschließt den Haushalt der Verfassten Studierendenschaft (VS) und wählt den Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA), der sich für die Interessen der Studierenden einsetzen soll. Damit das weiter transparent und basisdemokratisch vernetzt in der Stadt geschehen kann, wieder einmal:

Piraten* und offene Liste (LISTE 7) wählen!

Wir arbeiten im AStA aktiv mit und stellen den Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz, sowie einen Referenten für Politische Bildung, Kultur und Kritische Wissenschaft.

So konnten wir uns einsetzen…

…für den KalendAStA!

….für Medienpräsenz in ganz Hamburg!

…für off- & online AStA-News!

…für Transparenz und Datenschutz!

…für fahrscheinlosen Nahrverkehr!

…etc!

Wir wollen weiterhin vernetzt in der Stadt gegen den Mietenwahnsinn in Hamburg vorgehen!

Außerdem gibt es immernoch zuviele Zugangsbeschränkungen zur Uni, die vielen Menschen den freien Zugang zu Bildung verwehren – um diese abzubauen, gilt es auch das Angebot an im Internet frei verfügbaren öffentlich geförderten Lehrinhalten auszubauen (OpenAccess) – siehe OpenCampus!

Geht zur Wahl und steigert die viel zu niedrige Wahlbeteiligung (~20%)! Urnen stehen ab dem 14. Januar in so gut wie allen Fachbereichen – alles, was Ihr dazu braucht ist euer Studierendenausweis!

Also: Liste 7 wählen, damit weiterhin fortschrittliche Politik, die möglichst viele Studierende einbindet, im AStA stattfindet und nicht lediglich Parteikarrieren gepflegt werden.

 

 

Dez 152012
 

Auf den Antrag der Fraktion pirat*inn*en und offene Liste hat das Studierendenparlament am 13. Dezember “Kein Mensch ist illegal: Isolation im Lager Horst beenden!“beschlossen. Der Antrag umfasst viele Vorschläge und Ideen für eine die Arbeit hin zu einem Bleiberecht für alle von der Universität aus. Als Studierende sind wir Teil einer Gesellschaft, die ausschließend und rassistisch ist. Also müssen wir uns als Studierende auch damit auseinandersetzen und auf eine andere Gesellschaft hinarbeiten:

Das Studierendenparlament (StuPa) der Universität Hamburg (uhh) verurteilt die Bedingungen im Lager Horst und spricht sich für die bedingungslose Abschaffung der Residenzpflicht aus. Das Studierendenparlament fordert einen Stopp aller Abschiebungen und die Schließung des Lagers Horst, das für eine Isolation der Geflohenen außerhalb der Stadt Hamburg sorgt. (weiterlesen)

Nehmt an der Kein Mensch ist illegal Demonstration im März in Hamburg teil. Fahrt nach Horst, besucht die dort untergebrachten Geflohenen, macht ihren dristen Alltag ein bisschen spannender und lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Lagerhaltung, Residenzpflicht und Illegalisierung ein Ende haben. Kein Mensch ist illegal!